Die Piemont-Route

Vom Wallis durch die Cottischen Alpen in die Grajischen Alpen! Bei dieser Rennradreise kombinieren wir die höchsten Pässe im Piemont und Aostatal mit einigen ausgewählten Pässen in den französischen Alpen. Gemacht für alle, die gerne lange Anstiege klettern und grandiose Abfahrten genießen möchten und das alles in einer beeindruckenden Landschaft. Im Piemont fahren wir überwiegend auf schmalen Passstraßen, die ein einmaliges Naturerlebnis bei sehr geringem Autoverkehr bieten. Wir erklimmen legendäre Pässe, die häufig im Streckenprofil vom Giro d‘Italia und der Tour de France zu finden sind. Der legendäre Col Agnel ist ebenso im Aufgebot wie der sagenumwobene Colle dei Morti. Zum Schluss genießen wir viel italienisches Flair in Cuneo und bewegen uns auf den sehr schönen und anspruchsvollen Hausrunden der RennradlerInnen der Region. Ci vediamo in Piemonte!

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Highlights

  • Giro d’Italia meets Tour de France
  • Einsame Straßen im Piemont
  • Wilder geht’s nicht: Colle dei Morti & Colle delle Finestre (optional)
  • Vom Wallis durch die Cottische Alpen in die Grajische Alpen
  • Altstadt von Cuneo mit Piazza Galimberti

Facts

  • 09.09. - 17.09.2023
  • Gruppengröße: 06 - 24 Teilnehmer
  • Kilometer gesamt: 768
  • Höhenmeter gesamt: 18.500
  • Level 4-5

Reisepreis

  • Reisepreis: € 1.850,00 im Doppelzimmer
  • Einzelzimmerzuschlag: € 340,00 
  • Letzte Rücktrittsmöglichkeit des Reiseveranstalters bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl: 28 Tage vor Reisebeginn

Leistungen

  • 8 x Übernachtung in 3***Hotels
  • Zimmer mit Dusche oder Bad und WC
  • 8 x reichhaltiges Frühstück oder Buffet
  • 8 x Abendmenü oder Buffet
  • Mittagspause mit Picknick und weitere Verpflegung an den Radtagen
  • Getränkeversorgung an den Radtagen (Wasser, Apfelsaft, Cola)
  • Betreuung durch zwei Teammitglieder von Kroncycling: ein ortskundiger Tourguide auf dem Rad, ein erfahrener und ausgebildeter Fahrer, mindestens ein Teammitglied spricht die Landessprache des Reiselandes
  • Klimatisiertes Begleitfahrzeuge mit 8 Sitzplätzen und Fahrradtransportmöglichkeit
  • Ab 13 Teilnehmern: zusätzliches Begleitfahrzeug klimatisiert mit 4-8 Sitzplätzen 
  • Zustiegsmöglichkeit auf den Etappen
  • Gepäcktransport in den Begleitfahrzeugen von Hotel zu Hotel
  • Rückreise ab Cuneo nach Martigny im klimatisierten Klein- oder Reisebus
  • Standkompressor und Werkzeug im Begleitfahrzeug
  • GPS-Tracks (4 Wochen vor Reisebeginn)
Nicht enthaltene Leistungen:
  • Anreise nach / Rückreise ab Martigny 
  • Getränke in den Hotels und Restaurants
  • Trinkgelder

Buchung

Bitte nehmen Sie vor der Buchung folgende Unterlagen zur Kenntnis:

Allgemeine Reisebedingungen
- Formblatt Pauschalreise
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Reiseverlauf

1. Tag: Anreise
Eigenanreise nach Martigny. Martigny liegt ca. 30 km südlich des Genfer Sees im Schweizer Kanton Wallis. Gemeinsames Abendessen und Kennenlernen im Hotel.

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2. Tag: Martigny – Aostatal (ca. 92 km / 2.600 Hm)
Los geht's mit unserer Tour, die uns über einige der höchsten Pässe der Alpen führen wird. Wir rollen uns kurz ein, dann steht mit dem Col du Grand-St-Bernard (2.473 m) einer der höhenmeterreichsten Anstiege der Alpen auf dem Programm. Wir nehmen zunächst die Nebenstrecke über den reizvollen und ruhigen Col de Champex (1.495 m). Im Mitteldrittel biegen wir dann auf die Hauptstrecke ein und müssen mit erhöhtem Verkehrsaufkommen rechnen. Im Schlussdrittel, nachdem der Hauptverkehr im Tunnel verschwunden ist, können wir die malerische Landschaft in vollen Zügen genießen. Eine tolle Streckenführung führt uns zur Passhöhe. Hier sehen wir das berühmte Hospiz und genießen tolle Blicke in die umliegende Bergwelt und auf den See. Nach einer zügigen Abfahrt beziehen wir unser Hotel in einem der Talorte.

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3. Tag: Aostatal – Lanslebourg (ca. 139 km / 3.200 Hm)
Zum Tourauftakt rollen wir durch's Aostatal und erreichen so den Ausgangspunkt zum Col du Petit-St-Bernard (2.188 m). Wir gewinnen an diesem sehr abwechslungsreichen Anstieg schnell an Höhe, müssen aber auch mehr als 20 Kilometer zurücklegen, was der Name „Petit“ (=klein) nicht unbedingt vermuten lässt. An der Passhöhe treffen wir auf die sehr markante Bernhard-Statue und haben somit das „Bernard-Double“ geschafft. Am Nachmittag gelangen wir auf die Strecke der klassischen „Route des Grandes Alpes“ und nehmen den höchsten Pass der Alpen, den Col de l’Iséran (2.764 m), unter die Räder. Über den Skiort Val d’Isère erreichen wir die finale Passstraße und schrauben uns immer höher, bis wir die Passhöhe erreicht haben. Die Berglandschaft mit hohen Gipfeln, Fels und Eis ist beeindruckend. Eine endlos lange Abfahrt bringt uns ins Tal der Maurienne. Noch ein kleiner Gegenanstieg und wir erreichen unser Hotel in Lanslebourg.

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4. Tag: Lanslebourg – Briançon (Variante 1: ca. 110 km/2.200 Hm // Variante 2: ca. 116 km / 3.500 Hm)
Zunächst steht der Col du Mont Cenis (2.081 m) auf dem Programm. Locker kurbeln wir hoch, die Passhöhe ist schnell erreicht und damit auch die Grenze zu Italien. Eine lange und kurvenreiche Abfahrt bringt uns nach Susa. Ab hier bieten wir zwei Varianten an:

Variante 1:
Wir rollen einige Kilometer auf einer Landstraße mit moderater Steigung, bis wir den Talschluss erreicht haben. Danach nehmen wir den einsam gelegenen und sehr schönen Col de l'Echelle (1.766 m) unter die Reifen. Bis auf eine Steilstelle im Mittelteil lässt es sich hier sehr angenehm pedalieren. Gemütlich rollen wir bergab, überfahren wieder die Grenze zu Frankreich und erreichen Briançon. Die berühmte Vauban-Festung dominiert das Stadtbild der höchstgelegenen Stadt Frankreichs.

Variante 2: 
Was jetzt folgt ist absoluter Giro-d’Italia-Kult und sucht seinesgleichen. Auf einer kleinen, zunächst asphaltierten Straße klettern wir in einer traumhaften Landschaft immer höher. Die letzten 8 km zur Passhöhe fahren wir auf einer Schotterstraße, die durch die häufige Befahrung beim Giro immer wieder gewalzt wird und so mit dem Rennrad fahrbar ist. Die einsame Passhöhe des Colle delle Finestre (2.178 m) und die Ausblicke ins Piemont lassen alle Mühen vergessen. Die Abfahrt ist dann wieder komplett asphaltiert. Nach diesem Abenteuer nehmen wir noch den Aufstieg nach Sestriere (2.033 m) ins Visier. Eine schöne Abfahrt bringt uns nach Cesana Torinese. Es folgt noch der Anstieg zum Col de Montgenèvre (1.860 m). In der Festungsstadt Briançon ist dann Schluss für heute, ein außergewöhnlicher und beeindruckender Radtag geht zu Ende.

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5. Tag: Briançon – Varaita-Tal (ca. 90 km / 2.600 Hm)
Nach dem Frühstück steht mit dem  Col d‘Izoard (2.360 m) einer der schönsten Alpenpässe auf dem Plan. Im unteren Teil dominieren Nadelwälder das Bild, im oberen Teil sind wir in einer wilden Felslandschaft unterwegs. Auf der Abfahrt fahren wir durch die berühmte Casse Déserte. Am Ende der Abfahrt biegen wir links ab und nehmen den weiten Weg zum Col d‘Agnel (2.746 m), dritthöchster Pass der Alpen, unter die Räder. Dieser Anstieg ist häufig im Streckenprofil vom Giro d’Italia zu finden und sorgt regelmäßig für spektakuläre Szenen. Wir lassen es etwas ruhiger angehen und genießen die 26 km lange Auffahrt durch eine grandiose Berglandschaft. An der Passhöhe wechseln wir wieder zurück ins Piemont. Nach einer zügigen Abfahrt beziehen wir unser Hotel in einem der Talorte.

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6. Tag: Varaita-Tal – Stura-Tal (ca. 115 km / 2.800 Hm)
Waren gestern die Passstraßen noch sehr gut ausgebaut, geht es heute auf schmalen und zumeist einsamen Straßen weiter. Den Auftakt macht der Colle di Sampeyre (2.284 m). Wir gewinnen an diesem sehr gleichmäßigen Anstieg schnell an Höhe und schon bald liegt uns der gleichnamige Ort zu Füßen. An der Passhöhe angekommen, nehmen wir die Abfahrt unter die Räder und rollen zur Mittagspause. Der dann folgende Colle dei Morti (2.481 m) ist ein weiteres landschaftliches Highlight dieser Tour. Auf schmalen und einsamen Straßen, die mit einigen Steilstücken versehen sind, geht es bergauf, bis wir die Passhöhe mit dem markanten Pantani-Denkmal erreichen. Wir genießen die überwältigende Aussicht auf die umliegenden Berge der Cottischen Alpen. Die Abfahrt durch eine wunderschöne Landschaft lässt uns das Stura-Tal erreichen. Wir beziehen in einem der netten Talorte unser Hotel.

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7. Tag: Stura-Tal - Cuneo (ca. 112 km / 2.600 Hm)
Am heutigen Vormittag steht der Col de la Lombarde (2.350 m) auf dem Programm. Die sehr abwechslungsreiche Auffahrt hält immer wieder schöne Serpentinengruppen bereit, durch die wir schnell an Höhe gewinnen. Die Straße ist zeitweise schmal, mit Autoverkehr ist hier oben aber kaum zu rechnen. Die letzten Kilometer verlaufen auf einem Hochplateau inmitten einer tollen Felslandschaft. An der Passhöhe angekommen, genießen wir eine grandiose Rundumsicht; die Passhöhe markiert gleichzeitig die Grenze zu Frankreich. Wir bleiben aber in Italien und fahren zurück ins Tal der Stura, um unsere Reise im Piemont fortzusetzen. Über Nebenstraßen gelangen wir in einen kleinen Ort, hier beginnt der kurvenreiche Anstieg zur Madonna del Colletto (1.304 m), dieser Pass wurde ebenfalls schon im Rahmen des Giro d‘Italia befahren.  An der Passhöhe angekommen, werfen wir eine Blick in die namensgebende Wallfahrtskirche. Nach einer schönen Abfahrt folgt der finale Anstieg des Tages zum Colletto del Moro (939 m), einem beliebten Anstieg der RennradlerInnen aus der Gegend. Noch eine kurze Abfahrt und wir erreichen Cuneo. Auf dem Piazza Galimberti nehmen wir noch einen Cappuccino und lassen das Flair dieser historischen Stadt auf uns einwirken.

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8. Tag: Cuneo - Cuneo (ca. 110 km / 2.500 Hm)
Für den Abschluss haben wir eine schöne Runde im Hinterland von Cuneo erkundet. Nachdem wir die Stadt hinter uns gelassen haben, fahren wir auf ruhigen Nebenstrecken durch kleine Dörfer und genießen das piemontesische Flair. Die Skistation Prato Nevoso (1.723 m) ist das Finale unserer Tour und war schon Ankunft beim Giro d‘Italia. Unsere Route verläuft auf einer sehr reizvollen Nebenstrecke, die im oberen Teil einige Steilheiten aufweist, aber praktisch verkehrsfrei ist. Nachdem wir das Skigebiet erreicht haben, nehmen wir die gut ausgebaute und kurvenreiche Abfahrt unter die Räder. Ein finaler Ritt über Landstraßen und durch kleine Dörfer lässt uns wieder Cuneo erreichen. Geschafft! Abends bleibt noch Zeit, das Nachtleben von Cuneo zu genießen und unseren Erfolg zu feiern.

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9. Tag: Heimfahrt
Eine beeindruckende Radsportwoche geht zu Ende. Der Bus bringt uns zurück nach Martigny.

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(F=Frühstück / M=Mittagessen / A=Abendessen)


Reise Infos

An- und Rückreise + Einreisebestimmung
Unsere Reise startet und endet in Martigny. Martigny liegt sehr verkehrsgünstig im Schweizer Kanton Wallis, ca. 30 km südlich vom Genfer See an der Autobahn A9. Sollten Sie mit dem Auto anreisen, können Sie es auf dem hoteleigenen Parkplatz für die Woche abstellen. Wenn Sie vor oder nach der Reise in Martigny übernachten möchten, so sind wir Ihnen gerne bei der Unterkunftssuche behilflich. Die Rückfahrt nach Martigny erfolgt mit modernen, klimatisierten Bussen und Kleinbussen à la Mercedes Sprinter mit 8 - 16 Sitzplätzen. Unsere Fahrzeuge sind für den Personentransport konzessioniert, sie werden von erfahrenen und ausgebildeten Fahrern gelenkt. Ihr Fahrrad ist in einem geschlossenen Fahrradtransportanhänger oder im Innenraum eines der Begleitfahrzeuge sicher untergebracht. Wir verwenden moderne Fahrradträger für den Transport. Für die Einreise nach Frankreich, Italien und in die Schweiz benötigen Sie einen bis nach Abschluss der Reise gültigen Personalausweis oder Reisepass. 

Routenführung + Anforderung
Die Strecken sind detailliert vorbereitet und vermeiden soweit möglich den Autoverkehr auf landschaftlich reizvollen Wegen. Generell können die Tagesetappen in der Tourguidegruppe oder auf eigene Faust gefahren werden. Die in der Beschreibung aufgeführten oder vor Ort vom Tourguide genannten „Zusatzoptionen“ werden in der Regel auf eigene Faust, also ohne Tourguide und Fahrzeugbegleitung, in Angriff genommen. Gerne senden wir Ihnen mit den „Letzten Infos zur Reise“ ca. 4 Wochen vor der Fahrt auch die GPS-Tracks zu. Die Fahrbahnqualität einiger piemontesischer Streckenabschnitte ist etwas dürftig, die Tour ist trotzdem mit einem Rennrad mit der üblichen 25mm-Bereifung fahrbar, wobei etwas breitere Reifen natürlich angenehmer sind. Der optionale Gravelabschnitt am Colle delle Finestre ist bei trockener Witterung für die meisten RennradfahrerInnen mit 25mm-Bereifung noch fahrbar, wobei dies aber schon grenzwertig ist, bei diesem Abschnitt sind breitere Reifen klar von Vorteil.

Begleitfahrzeug + Guide
Die Reise wird von zwei Begleitfahrzeugen begleitet. Ein Fahrzeug steht im Normalfall immer vor den ersten Ankommenden an der Passhöhe, damit auf wärmende Kleidung, Fotoapparat, Getränke und kleine Snacks zugegriffen werden kann. Dieses Fahrzeug verlässt die Passhöhe erst, wenn die letzten Teilnehmer (zumeist die Tourguidegruppe) die Passhöhe verlassen haben und sich in der Abfahrt befinden. Das zweite Fahrzeug fährt bis zum Pausenplatz der Mittagspause vor und liefert nach der Mittagspause das Gepäck beim Hotel an. Sollte das Wetter schlecht sein und der Wunsch nach Mitfahrt in den Fahrzeugen bestehen, reagieren wir flexibel und weichen ggf. vom üblichen „Fahrplan“der Fahrzeuge ab. Sollte eine Teilnehmerzahl von 15 nicht erreicht werden, führen wir die Reise mit einem Begleitfahrzeug durch (Mindestteilnehmerzahl: 7).

Tourguide
Ihre Reise wird von einem Tourguide auf dem Rad begleitet. Der Tourguide bietet täglich die Mitfahrt in seiner Gruppe an. Er fährt in der Ebene ein Tempo, bei dem alle mitkommen. Bergauf fährt jeder sein eigenes Tempo, wobei oben auf die Nachzügler gewartet wird. Die Abfahrt wird, Tourguide voran, gemeinsam unter die Räder genommen. Wer möchte, kann sichnatürlich auch auf eigene Faust auf den Weg machen. 

Unterkünfte
Die Hotels wurden von uns sehr sorgfältig ausgewählt. Bei dieser Reise übernachten wir in 3***Hotels. Wir achten bei unseren Hotels darauf, dass in den Doppelzimmern zwei getrennte Betten vorhanden sind. Die Zimmer verfügen immer über eigenes Bad oder Dusche und WC. Das Frühstück findet in Buffetform statt und ist zumeist sehr reichhaltig. Das Abendessenbesteht aus Vorspeise, Hauptspeise und Dessert.